Bühne frei für musikalischen Nachwuchs
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Der Musikverein Estenfeld ließ die Jüngsten Konzertluft schnuppern
Für die Kleinen war es ein großer Tag: Beim Musikalischen Nachmittag des Musikvereins Estenfeld (MVE) hatten etliche Kinder mit ihren Instrumenten die ersten Auftritte auf einer Bühne und im Orchester – und das Publikum viel Freude mit dem Nachwuchs.
Die Plätze in der TSG-Halle waren gut belegt, bei Kaffee und Kuchen lauschten die Gäste den Einzelvorspielen und mehreren Stücken der Orchester.

So setzte das Schülerensemble unter Leitung von Judith Beifuß mit „Happy“ gleich zu Beginn den richtigen entspannten und fröhlichen Ton für diesen Nachmittag, an dem das Publikum von Lehrkräften und Schülern auch einiges über die Instrumente erfuhr.
Die Allerjüngsten, teils erst fünf Jahre alt, präsentierten kurze Beiträge auf ihren Blockflöten. Wie Lehrerin Eva Heberhold erklärte, können mit diesem klassischen Einsteigerinstrument schon Kindergartenkinder im Musikverein anfangen. Eine gute Grundlage, um später auch auf andere Instrumente zu wechseln.
Mit einem Quintett aus ihrer Saxophonklasse lieferte Heberhold eine Premiere: Die Kinder traten mit einem Stück aus dem „Dschungelbuch“ erstmalig mit ihrer Lehrerin zusammen auf. Um Jüngere an das Instrument heranzuführen, hat der Musikverein seit kurzem zwei eigene Kinder-Saxophone im Einsatz.
Michael Hümpfner, Leiter des Sinfonischen Blasorchesters im MVE, präsentierte Posaunenschüler sowie seine eigenen Schülerinnen und Schüler im tiefen Blech. Viel Liebe zum Instrument war auch bei den Kindern und Jugendlichen an der Klarinette zu spüren – ebenso wie bei Lehrer Sergej Radyuk.

Was beim gemeinsamen Musizieren möglich ist, zeigte eindrucksvoll – in verkleinerter Besetzung – das Sinfonische Blasorchester mit einem Samba-Stück. Höhepunkte des Nachmittags waren die gemeinsamen Auftritte mit den Flötenkindern, dem Schülerensemble und zum Abschluss auch mit Instrumentalschülern, die zum ersten Mal überhaupt im Orchester mitspielten.
MVE-Vorsitzender Andreas Jungbauer dankte allen Aktiven, Lehrkräften und den fleißigen Helferinnen und Helfern für die Organisation der Veranstaltung. Sie habe gezeigt, wie integrativ und wie vielfältig Blasmusik sein kann. Der Musikverein schaffe dafür eine besondere Gemeinschaft für jung und alt.
Andreas Jungbauer
1. Vorstand




